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(21. August bis 31. Dezember 2023)

COURAGE OF A NATION

Impressionen aus der Ukraine Fotografien von Howard G. Buffett im Forum Anja Niedringhaus

„Courage of a Nation“ (Mut einer Nation) – unter diesem Titel zeigt das Forum Anja Niedringhaus Fotografien des amerikanischen Fotografen, Farmers und Philanthropen Howard Graham Buffett. Die von Muhammed Muheisen kuratierte Ausstellung umfasst 33 Aufnahmen, die auf Reisen durch die Ukraine entstanden sind.

Howard G. Buffett war ein Freund und Bewunderer von Anja Niedringhaus. Er ist der Sohn des amerikanischen Milliardärs und Mäzens Warren Buffett, der Anja Niedringhaus – beeindruckt von ihrer Persönlichkeit und ihrer Arbeit – in sein Haus in Omaha/Nebraska einlud und ihr 2007 ein akademisches Jahr im Rahmen des prestigereichen Nieman-Programms an der Harvard Universität finanzierte.

Durch eine Zuwendung aus seiner Stiftung in Höhe von 1 Mio. US-Dollar initiierte Howard G. Buffett den Anja-Niedringhaus-Preis für Mut im Fotojournalismus, den die IWMF (International Women’s Media Foundation) seit 2015 alljährlich verleiht an Fotojournalistinnen, die mit ihrer Arbeit in die Fußstapfen von Anja Niedringhaus treten. Buffetts Begründung: „Für mich war Anja Niedringhaus eine Freundin und ein Vorbild des Fotojournalismus. Mit der Einführung dieses Preises wollen wir sicherstellen, dass Anjas Arbeit fortgesetzt wird. Ihre Stimme mag zum Schweigen gebracht worden sein, aber wir hoffen damit die Stimmen derer zu verstärken, die ihre Hingabe teilen.“

Zur Entstehung des FAN hat die Howard G. Buffett Foundation mit einem Förderbetrag beigetragen. Die Stiftung hat sich das Ziel gesetzt, die Lebensqualität benachteiligter Menschen zu verbessern und einen Wandel herbeizuführen. Einer der Arbeitsschwerpunkte der Stiftung in 2022 und 2023 war die Ukraine.

In einer Grußbotschaft zur Eröffnung des FAN schrieb Howard G. Buffett: „Vor wenigen Wochen war ich zum sechsten Mal in der Ukraine. Ich habe an Anja gedacht – wie sie dort gewesen wäre, mitten in diesem Krieg. Es ist so großartig, dass Sie sie auf diese Weise ehren und ihre Bilder lebendig halten können.“

Christine Longère